Die Geometrie ist eine der ältesten Disziplinen der Mathematik. Diese Disziplin, die durch die Jahrhunderte die Aufmerksamkeit der großen Mathematiker als Geisel nahm, hat in den letzten 50 Jahren revolutionierende Veränderungen durchgemacht.
Seine Majestät König Harald überreicht Gromov den Abelpreis. Foto: Erlend Aas/Scanpix
„Mikhail Gromov stand an der Spitze für einige der wichtigsten Durchbrüche der Geometrie“, heisst es in der Begründung und Gromov wird für seinen revolutionierenden Beitrag belohnt.
Der Abelpreis ist mit einem Preisgeld von 700 000 € dotiert und wurde von seiner Majestät König Harald verliehen.
Der Abelfonds unterstützt auch den Ramanujapreis, der an junge Mathematiker geht. 2009 ging der Preis an Enrique R. Pujals aus Brasilien, Gromov überreichte den Preis. Rechts ist Gromov mit Ministerin Tora Aasland abgebildet. Foto: Knut Falch/Scanpix
Der Abelpreis versucht auch das Interesse für Mathematik in der Schule und der Gesellschaft zu wecken, in Norwegen wie auch im Ausland. Die Preisverleihung wird deshalb über viele Tage markiert, durch Vorlesungen, Schulwettbewerbe und Lehrerpreise.
Die Schüler Marianna Wrzos-Kaminska, Emma Moberg, Vincent Simensen und Tollak Braaten aus der Klasse 9B an der Ringstabekk Schule in Akershus gewannen den diesjährigen KappAbel-Wettbewerb. Rechts: Der Gewinner des Abelwettbewerbes 2009, Andrés Gómez Emilsson vom Red Cross Nordic United World College aus Flekk in Sogn og Fjordane.
Foto: Knut Falch/Scanpix og Hilde Genberg/Firda