Die Mischung aus Abenteuer, Kultur und Gastronomie hat die Jury der Reisemesse überzeugt. Es ist aber nicht das erste Mal, dass die Königskrabbensafari internationale Anerkennung erhält. National Geographic kürte 2008 die Safari als eine der 25 besten Reiseerlebnisse der Welt.

Foto:Johan Wildhagen/Innovasjon Norge
Vonstatten geht die Königskrabbensafari hoch im Norden Norwegens, genauer gesagt in Kirkenes. Es ist ein Gesamterlebnis aus Natur, Kultur, Essen und gleichzeitig für alle Altersgruppen geeignet. Gäste der Tour bekommen Erlebnisse geboten, die man kaum woanders erleben kann, wie mit dem Schneemobil fahren oder mit dem Schlauchboot entlang der Eiskante des Fjordes, um dann ein Bad in der kalten Barentssee zu nehmen - natürlich in Rettungskleidung, die eine aussergewöhnliche Begegnung mit dem nassen Element garantiert.
An gastronomischer Eigenart fehlt es der Safari nicht, Königskrabben, die eine Stunde zuvor noch auf dem Meeresboden herumgekrabbelt sind, werden den Gästen serviert.

Foto:Johan Wildhagen/Innovasjon Norge
Finnmark reich an Erlebnissen
Innovation Norway hat die Königskrabbensafari für den Wettbewerb angemeldet. Lars Petter Øie, der Veranstalter und Gründer von Artic Adventure Resort, freut sich sehr über diese Auszeichnung.
- Die Veranstalter in Finnmark haben gemeinsam viel Zeit investiert, um attraktive Erlebnispakete zusammenzustellen. Die Kombination von arktischen Erlebnissen, wie Königskrabbensafari, Schneemobil fahren, Hundeschlittenfahrten, Eishotel und die Nähe zu Russland und der Barentssee, gepaart mit leichter Zugänglichkeit machen die Finnmark für Touristen spannend, sagt Veranstalter Øie.
Es Krabbelt vor der Küste Norwegens
Die Königskrabbe ist als leckere Speise und als Exportartikel schon weltweit bekannt. Aber viele wissen nicht das die Königskrabbe im Atlantik gar nicht zuhause ist .
Eine aussergewöhnliche Reise hat sie hinter sich, die Königskrabbe, mit Hubschrauber, Flugzeug, Eisenbahn und Auto, wurde sie von dem Japanischen Meer in den hohen Nord-Atlantik von Menschen angesiedelt. 1959 hatte der Wirtschaftsrat in Murmansk das zentrale Produktion- und Akklimatisierungsministerium darum gebeten das man den Versuch mache, die Königskrabbe in Murmanskfjord aus zu setzen. Die Absicht mit dem Aussetzen war eine sichere Nahrungsmittel Quelle für die Bevölkerung zu sichern.
Das grosse Krabbeln
Seit der Umsiedelung in den 60- und 70 Jahren wanderte die Königskrabbe westwärts, und damit in norwegische Gewässer. Heute ist sie in ganz Ost-Finnmark zuhause, und 2003 hat man Individe 100 nautische Meilen nord vor Nordkap entdeckt . In den Gewässern um Svalbard und Lofoten wurden Exemplare gefunden, und Forscher rechnen damit das sie entlang der Küste von Troms und Finnmark günstige Lebensverhältnisse haben
Verwaltung
Das erste Abkommen mit Russland über den Fang von Königskrabben wurde in 1978 abgeschlossen, und verbat norwegischen Fischern den Fang. 1992 wurde eine Forschungs- und Verwaltungszusammenarbeit mit Russland vereinbart, was auch den Fang in norwegischen Gewässern ermöglichte. 2002 wurde der kommerzielle Fang zugelassen, mit den gleichen Verwaltungsprinzipien wie in Russland. Norwegen hat den wirtschaftlichen Wert der Königskrabbe erkannt. Die zukünftige Verwaltungsstrategie legt deshalb für auf die wirtschaftliche Ausnutzung der Königskrabbe als Ressource grossen wert.