Wenn der Winterkabeljau nach seiner 600 km langen Reise aus der Barentssee endlich vor den Lofoten eintrifft, hat er seine beste Qualität erreicht. Er ist weniger fett und besitzt mehr Muskelfleisch als in den wärmeren Monaten. Bis heute wird der Skrei – was übersetzt so viel bedeutet wie ”Wanderer”- mit traditionellen Fanggeräten wie Angeln, Langleinen und Netzen gefangen und die Fischer behandeln den edlen Skrei mit besonderem Respekt, um das feine Fleisch nicht zu quetschen.

Foto:C.H./Innovation Norway
Der Grund für das geheimnisvolle Zugverhalten: Die Fische finden vor den Lofoten ideale Bedingungen um zu laichen, da der Golfstrom für etwas mildere Temperaturen sorgt. Die Strömung treibt den Nachwuchs anschliessend in die arktische Heimat, wo er seinen ersten Lebensabschnitt verbringt. Im Alter von fünf bis sieben Jahren werden die Jungtiere erwachsen: Die geschlechtsreifen Kabeljaufische heissen nun Skrei und sind etwa sechzig bis hundert Zentimeter lang sowie drei bis acht Kilogramm schwer. Jetzt zieht es sie zurück an ihren Geburtsort: Erstmals schliessen sie sich der winterlichen Laichwanderung an – und so nehmen alljährlich Millionen von Fischen Kurs auf die Lofoten.
Seit 2005 ist der Skrei als registrierte Handelsmarke eingetragen. Nur ausgewählte Betriebe, die strengste Auflagen bei Fang, Auswahl, Lagerung und Transport des edlen Fisches erfüllen, erhalten vom Norwegean Seafood Export Council das Recht, ihren Winterkabeljau als Skrei® zu vertreiben.

Foto:Norwegian Seafood Export Council
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