Szene von Szene von "Få meg på, for faen". Foto: Norwegisches Filminstitut

"Få meg på, for faen" zum Hauptwettbewerb des Tribeca Filmfestivals

Letzte Aktualisierung: 10.03.2011 // Als erster norwegischer Film je wurde „Få meg på, for faen“ (english "Turn me on, goddammit") zum Hauptwettbewerb am anerkannten Filmfestival in Tribeca ausgewählt, das 2002 von Robert DeNiro gegründet wurde.

 

Der Film ist das Langfilmdebut der Regisseurin Jannicke Systad Jacobsen und wird am Festival seine Weltpremiere haben. Das Festival findet zwischen 20. April und 1. Mai statt und Få meg på, for faen wird sich in der Hauptkategorie sowohl um den Hauptpreis, als auch um beste Regie-DebütantIn, beste SchauspielerIn, bestes Drehbuch, bestes Photo und den Publikumspreis bewerben.

Regisseurin Jannicke Systad Jacobsen. 
Foto: Norwegisches Filminstitut.Regisseurin Jannicke Systad Jacobsen. Foto: Norwegisches Filminstitut

In der Begründung für die Nominierung sagt der Programmdirektor David Kwok, dass der Film frisch und original sei. Es gibt noch einen anderen nordischen Film unter den zwölf Filmen in der Hauptkategorie, nämlich der schwedische Film Apflickorna (die Affenmädchen) von der Regisseurin Lisa Aschan. Die Produktionsfirma Motlys hatte schon 2009 mit Rune Denstad Langlos Film Nord einen Film am Festival gezeigt, der damals den Preis für "bestes Regiedebut" erhielt. Få meg på, for faen ist also der zweite Film von Motlys, der beim amerikanischen Festival teilnimmt, aber der erste norwegische Film, der für den Hauptwettbewerb nominiert ist.

 

 

 

 

Få meg på, for faen

Der Roman Få meg på, for faen, auf dem der Film aufbaut, wurde 2005 von der Schriftstellerin Olaug Nilsen herausgegeben. Der Roman ist auch als Schauspiel im Theater Det Norske Teatret gezeigt worden, wo zurzeit auch Olaug Nilssens Stück Vi har så korte armar (Wir haben so kurze Arme) läuft.

 
Der Film basiert auf dem Kapitel „Alma og Artur“ aus dem Roman und dreht sich um die 15-jährige Alma, die ihr Leben "richtig" starten will. Die Handlung fokusiert auf Liebe, Ablehnung und Mobbing, und auf Almas sexuellen Entdeckungen, welche sie an die Dorfgemeinschaft weitervermittelt.


Quelle: Norwegisches Filminstitut   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print