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Norwegen leistet Soforthilfe nach dem Erdbeben in Haiti

27.01.2010 // Norwegen stellt 12 Millionen Euro (NOK 100 Millionen) für die Erdbebenopfer in Haiti bereit.

- Es is unfassbar traurig, die schwierige Situation in Haiti anzusehen. Auch wenn die Hilfeleistungen zurzeit ins Land strömen, werden die Bedürfnisse in Haiti auch in den nächsten Wochen und Monaten gewaltig sein, sagt Erik Solheim, norwegischer Umwelt- und Entwiklungsminister.

Die Vereinten Nationen haben die internationale Gemeinschaft zu einer Soforthilfe von 560 Millionen Dollar für die Erdbebenopfer in Haiti aufgerufen. Den UNO-Appell finden Sie hier.

- Die Vereinten Nationen haben klar ausgedrückt, Haiti braucht unsere Hilfe, und aus diesem Grund stockt die norwegische Regierung ihre Hilfe auf NOK 100 Millionen. (etwa 12 Millionen Euro) auf, kündigte Solheim an.

Es ist wichtig, die Rolle der Vereinten Nationen in Haiti als Koordinator und Hilfeleister zu unterstützen, sowohl um Leben zu retten als auch um den Überlebenden zu helfen. Für Norwegen ist es besonders wichtig, Kindern und Frauen Hilfe zu leisten.

- Haiti wird Hilfe zukünftig beim Wierderaufbau benötigen. Das Erdbeben, sagt Solheim, ist die schlimmste Katastrophe, mit der die Vereinten Nationen je zu tun hatten.

Die Erfahrungen vom Erdbeben in Pakistan und nach dem Tsunami zeigen, wie ausserordentlich wichtig es ist, den Fokus zu halten und Solidarität zu zeigen, auch nachdem die Fernsehkameras das Gebiet wieder verlassen haben. Norwegen hat bereits Soforthilfe im Gegenwert von knappen 5 Millionen Euro (NOK 40 Millionen) für die unmittelbare Hilfsarbeit geleistet.

Die Hilfeleistungen werden über das Welternährungsprogramm (WFP), den Kinderfond der Vereinten Nationen (Unicef) und Ärzte ohne Grenzen erfolgen. Dazu kommt die Unterstützung der Hilfsarbeit durch den Nothilfefond der Vereinten Nationen (CERF), wo jeder 5. Euro aus Norwegen kommt.

Quelle: Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print