Für das internationale Völkerrecht und die Opfer von Streumunition ist dies ein historischer Tag. In den letzten 50 Jahren sind durch Streumunition unschuldige und zivile Opfer verstümmelt worden und tödlich verunglückt. Heute arbeitet ein Groβteil der Länder darauf hin diese unbarmherzigen Waffen zu verbieten, sagte der norwegische Aussenminister Jonas Gahr Støre bei der Unterzeichnungskonferenz.
Beinahe 100 Länder haben die Konvention in Oslo unterzeichnet, und innerhalb der nächsten Wochen werden bei den Vereinten Nationen in New York weitere Länder unterzeichnen. Die zivile Gesellschaft, das UN und das Internationale Rote Kreuz haben durch eine enge und eindeutige Zusammenarbeit zwischen Staaten eine starke Konvention gegründet, die das internationale Völkerrecht stärkt. Durch die neuerschaffene Konvention werden die normalen Übergangsperioden sowie Schlupflöcher vermeidet.
Durch die Konvention wurde eine Waffenart verboten, und die Signatur-Staaten haben sich ebenfalls dazu verpflichtet andere Staaten in die Konvention zubringen.
- Die Verpflichtungen der Konvention werden uns dazu bringen, Opfer zu helfen, Streumunition aufzuräumen und Depots zu zerstören. Diese Verpflichtungen werden einen grossen Unterschied machen für jene Menschen die von Streumunition bedroht
und betroffen sind, so der norwegische Ausseminister.
Norwegen will die Unterstützung für die Opfer und die Aufräumungsprogramme in den betroffenen Länder fortführen.
- Dieses Verbot ist nur der Anfang. Jetzt beginnt die zweite Etappe –in der wir die Arbeit weiterführen müssen, um mehere Länder in die Konvention zubringen und wo wir die Arbeit für die Opfer weiter verschärfen müssen.