Norwegischer Vorschlag gegen das Dumping von Fisch

18.03.2009 // Norwegen hat der UNO-Organisation für Lebensmittel und Landwirtschaft (FAO) einen Vorschlag gegen das Dumping von Fisch auf hoher See vorgelegt.

- Jährlich werden bis zu 20 Millionen Tonnen Fisch auf den Meeren einfach verschwendet. Die Praktik, das Meer als Mülldeponie zu benutzen, verschwendet wertvollen Fisch, der als Lebensmittel genutzt werden könnte. Norwegen hat deshalb einen Vorschlag zu internationalen Richtlinien für die Hantierung von Beifang und die Reduktion von Dumping der Lebensmittel- und Landwirtschaftsorganisation der UNO vorgelegt, sagt Fischerei- und Küstenministerin Helga Pedersen.
Norwegen hat den Vorschlag auf dem 28. Treffen des Komitees für Fischerei und Aquakultur (COFI) der Organisation FAO vorgelegt, das vom 2. bis 6.  März stattfand.

The fishing inspectors from KV Senja on board a fishingboat in the Barents Sea. Foto: Forsvaret
Norwegische Inspekteure an Bord eines Fischerbootes in der Barentssee. Foto: Forsvarsnett


Fisch ist ein Lebensmittel, kein Müll
- Dies ist eine sehr wichtige Massnahme, um eine nachhaltige Verwaltung der Fischressourcen zu gewährleisten. Der norwegische Vorschlag fand breite Zustimmung, und FAO wird jetzt mit dem norwegischen Beitrag zur Finanzierung einen Prozess in Gang bringen, der zu neuen internationalen Regeln auf diesem Gebiet führen wird. Es ist ein ernstes Problem, dass Fisch, der als Nahrungsmittel gebraucht werden könnte, einfach weggeworfen wird. Das Ministerium für Fischerei und Küste hat im vergangenen Jahr grossen Wert auf die Arbeit gelegt, die zu dem Vorschlag geführt hat, sagt Fischerei- und Küstenministerin Helga Pedersen.

kv nordkapp catch up with a portuguese trawler. Foto: Forsvaret
Küstenwache holt Trawler ein. Foto: Forsvaresnett

Zielgerichtete Arbeit
Der Vorschlag von norwegischer Seite und die Zustimmung von der FAO sind eine Weiterführung  der zielgerichteten Arbeit Norwegens, das Interesse an dem Beifang- und Dumpingproblem auf internationaler Ebene zu wecken.  Norwegen war unter anderem die treibende Kraft dafür, die Dumpingfrage in die Fischereiresolution , die von der UNO-Generalversammlung im November 2008 verabschiedet wurde, zu integrieren. Norwegen hat auch durch die Verhandlungen über den Fischereivertrag für 2009 gegenüber der EU die Dumpingfrage ins Blickfeld gerückt. Hier wurden grosse Fortschritte bei der Arbeit zur Reduktion des Abfalls erreicht.

- Für uns in Norwegen ist es wichtig, das grosse Bemühen aufrecht zu erhalten. Das Gesetz für Meeresressourcen, das am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, ist für die nationale Arbeit von grosser Bedeutung, und die norwegischen Fischereiämter haben ihre Regeln gegen das Dumping verstärkt, sagt die Ministerin für Fischerei und Küste Helga Pedersen.

Quelle: Pressemeldung Minesterium für Fischerei und Küste/ FWA/MFA


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